Claudia Rapp: Warum mache ich das eigentlich? – Selbstverständnis, Motivation und Ziele des Autor*innenlebens

Referentin: Dr. Claudia Rapp, Autorin und Übersetzerin

3. & 4. Tisch­gespräche-Runde (13:00-14:30 Uhr)

Claudia Rapp: Warum mache ich das eigentlich? - Selbstverständnis, Motivation und Ziele des Autor*innenlebens

Der Traum vom Schreiben (und Veröffentlichen) ist weit verbreitet. Mehr als 400.000 Menschen sind in Deutschland in den Sparten »Literatur und Presse« tätig, das entspricht etwa 1% aller Erwerbstätigen. Etwa 17.000 davon sind Autor*innen, hinzu kommen all jene, die in solchen Statistiken (noch) nicht erfasst werden – Schreibende im sprichwörtlichen stillen Kämmerlein, Unveröffentlichte, und alle, die ihr Geld nicht mit dem Schreiben verdienen.

Dass »vom Schreiben leben« schwierig ist, dürfte sich herumgesprochen haben – bleibt die Frage, warum, wozu, wofür wir es dann tun. In dieser Runde möchte ich dazu einladen, gemeinsam zu reflektieren und zu diskutieren, wieso ihr schreibt: Was treibt euch an, wo wollt ihr hin, was steht euch im Weg, was (und wen) wollt ihr erreichen mit euren Texten, euren Geschichten? Und im besten Fall finden wir bei diesem Gedankenspiel auch heraus, wie sich dieses #Autor*innenleben lebenswert und erfüllend gestalten lässt.

Claudia Rapp schreibt Romane und Kurzgeschichten, ist aber auch gelernte Buchhändlerin, promovierte Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin von über 70 Romanen und vielem mehr. Ihre Übersetzung von Clive Barkers »Das Scharlachrote Evangelium« hat 2016 den Vincent Preis bekommen. Außerdem ist sie als Herausgeberin tätig und organisiert die MetropolCon in Berlin (Erstauflage 2023, für 2026 ist die Ausrichtung der Eurocon geplant). Sie ist Mitglied im Phantastik-Autoren-Netzwerk PAN e.V. und Vorsitzende bei L.O.K.I. e.V. zur Förderung der Phantastik. Seit Anfang 2024 ist sie Vorsitzende des Science Fiction Clubs Deutschland SFCD e.V.

Ihr Leben dreht sich also unverkennbar um Bücher und Literatur – und die Frage nach dem Selbstverständnis und der Rechtfertigung ihres #Autorinnenlebens stellt sie sich immer wieder aufs Neue.

 

Foto (c) privat

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