Referentin: Christine Rechl, Autorin und Kommunikationsdesignerin
3. & 4. Tischgespräche-Runde (13:30-15:00 Uhr)

Coverdesign ist in den Verlagen eine heilige Kuh. Nicht unbegründet, denn ein Cover muss eine klare Botschaft aussenden und anziehend wirken.
In nur wenigen Sekunden entscheiden die Leser*innen aufgrund des Covers, ob sie dein Buch interessant finden oder nicht – und somit über den Erfolg deines Buches. Ein gutes Cover zeichnet sich durch Prägnanz, Wiedererkennungseffekt und Lesbarkeit aus. Unmöglich kann es den gesamten Inhalt abbilden – und das ist auch nicht notwendig.
Autor*innen fehlt der nötige Abstand zu ihrem Werk, außerdem liegen ihre Stärken woanders, Ausnahmen bestätigen die Regel.
Ein Profi ist teuer – stimmt das wirklich? Du machst das Cover lieber selbst, weil nur du dein Buch kennst? Dann beachte ein paar Basics, damit dein Buch nicht im Ozean der Neuerscheinungen untergeht.
Christine Rechl studierte Kommunikationsdesign und arbeitet seit über 30 Jahren freiberuflich für die Verlagsbranche. Sie hat Cover für den Hörverlag gestaltet und zahlreiche Kreativ- und Geschenkbücher veröffentlicht, darunter den Spiegel-Bestseller „Lieblingssteine“. Im Herbst 2025 erschien ihr erster Krimi bei Gmeiner – für den sie auch das Cover entworfen hat. Ihr Wissen gibt sie gerne weiter, damit dein Buch den Auftritt bekommt, den es verdient.
Zur Tischrunde könnt ihr gerne auch Coverentwürfe mitbringen, die ich mir kurz anschaue und Tipps dazu gebe.
Foto (c) Liliana Frevel